MEHLMOTTE

Größe10 – 14 mm
Vorkommenim und beim Haus
Haushalt, Mühlen
Farbeanthrazit
NahrungMehl und Mehlprodukte
MerkmaleZickzackmuster

Über Mehlmotten

Die Mehlmotte ist ein verhältnismäßig großer Mottenfalter von bis zu 14 mm Länge und 25 mm Flügelspannweite. Die Vorderflügel sind bleigrau mit dunklen Zickzackstreifen, die Hinterflügel schmutzigweiß.
Die Raupe ist weiß oder rosa gefärbt mit braunem Kopf und erreicht ausgewachsen eine Länge von 15 – 20 mm.
Die Mehlmotte tritt überwiegend in Ländern mit gemäßigtem Klima auf (Europa, Nordamerika, Südafrika, Australien). In wärmeren Ländern findet man die Mehlmotte weniger häufig, an ihrer Stelle tritt dort die Reismotte (Corcyra cephalonica STT.) auf.
Das Mehlmotten-Weibchen legt 50 – 500 Eier ab (nach amerikanischen Angaben bis zu 678 Eier). Die Gesamtentwicklung vom Ei bis zum Falter dauert bei normalen Temperaturen etwa 3 Monate. In warmen Räumen (geheizte Mühlen) kann sich die Entwicklungsdauer auf 6 Wochen verkürzen.

Auswirkungen

Die Mehlmotte befällt Mehl, Schrot, Grieß, Graupen, Nudeln, Kleie, Haferflocken, Reis, trockene Backwaren, Bohnen, Getreide. In Getreidespeichern tritt die Mehlmotte in ähnlicher Weise als Schädling auf wie die Dörrobst- und Kakaomotte, jedoch weit seltener als diese.
In Mühlen und Mehllagern dagegen ist die Mehlmotte als Schädling Nr. 1 anzusprechen. Der Hauptschaden entsteht weniger durch Gewichtsverluste als vielmehr durch die starke Spinntätigkeit der Raupen.

Maßnahmen

Räumen Sie Lebensmittelkästen und Vorratsschränke zur Gänze aus, saugen Sie alle Fugen und reinigen Sie Flächen mit Essigwasser.
Falls möglich reinigen Sie auch einzelne Regalfächer auf der rauen Schmalseite der Bretter.
Bevor Sie die Lebensmittel wieder einräumen, untersuchen Sie jedes einzeln nach einem Befall. Werfen Sie die befallenen Produkte ausnahmslos in den Müll und füllen Sie noch nicht befallene Lebensmittel sofort in dichte Vorratsdosen um.

Da das oben dargestellte Lineal in der Größendarstellung abhängig von Ihrer Bildschirmauflösung ist, gibt Ihnen die rote Markierung lediglich einen Anhaltspunkt über die ungefähre Größe des Schädlings gemessen mit einem handelsüblichen Lineal oder Maßband.

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