HAUSTAUBE

Größe300 mm
VorkommenGesimse, Mauervorsprünge
Dachboden
FarbeGrau
Nahrungursprünglich Samen und Getreide
Merkmale2 schwarze Binden auf Flügeln

Über Tauben

Früher wurden sie als Bereicherung des Speisezettels gezüchtet. Als Abkömmling der Felsentaube kommt die Haustaube in allen Großstädten vor. Dachvorsprünge, Fensterbretter und alle breiteren Gesimse und dergleichen dienen ihnen zum Nisten, Schlafen oder als Ruheplätze. Von dort fliegen sie bis zu einen halben Kilometer weit auf Futtersuche. Die natürliche Nahrung besteht aus Samen und Gräsern, aber auch aus Insekten und Larven.

Sie sehen viele Kilometer weit scharf und merken sich jahrelang die Details wie Farben, Formen, aber auch Gesichter von Menschen.

Andere Taubenarten

Türkentaube: graugelbbeige, offenes Halsband, nistet auf Bäumen, kam ursprünglich aus Asien

Ringeltaube: schwarze, dann weiße Lamellenzeichnung am Hals

Turteltaube: sehr hell gezeichnet

Auswirkungen

Der wirtschaftliche und gesundheitliche Schaden ist durch die enormen Mengen an Kot bedingt. Pro Taube fallen an die 10 – 12 kg Nasskot = 2,5 kg trockener Kot im Jahr an. Durch den hohen Harnsäureanteil des Kots werden Fassaden, Denkmäler, Autobleche, Gehwege usw. nicht nur verschmutzt, sondern auch beschädigt.

Tauben sind erwiesenermaßen zu einem hohen Prozentsatz von Krankheiten befallen. Fast immer kann Tuberkulose nachgewiesen werden. Ornithose kann durch Tröpfcheninfektion oder durch Kontakt mit (toten) Tieren beim Menschen eine Art Lungenentzündung verursachen, die auch tödlich enden kann. Oft sind Tauben Dauerausscheider von Salmonellen, die beim Menschen zu Übelkeit und Durchfällen führen können. Tauben haben auch Parasiten: Vogelmilben, Taubenflöhe und Saumzecken können bei zu engem Kontakt auch Menschen befallen.

Maßnahmen

Füttern Sie Tauben nicht! Die Größe eines Taubenschwarms richtet sich nach der jeweils verfügbaren Futtermenge. Deshalb sollten Tauben – wie alle Wildtiere – nicht gefüttert werden.

Kontrollieren sie Ihren Dachboden regelmäßig nach Öffnungen, durch die Tauben eindringen können.

Manchmal werden Rabenattrappen eingesetzt, deren Anblick bei Tauben einen instinktiven Fluchtreflex auslöst.

Letztlich können jedoch nur bauliche Maßnahmen Tauben davon abhalten, sich an Fassaden oder in Innenhöfen aufzuhalten und einzunisten. So gibt es Taubenspitzen oder Taubennetze, die bei Befall montiert werden können.

In diesem Fall kennt Ihr Schädlingsbekämpfer die richtigen Maßnahmen für Sie und übernimmt die Montage.

Da das oben dargestellte Lineal in der Größendarstellung abhängig von Ihrer Bildschirmauflösung ist, gibt Ihnen die rote Markierung lediglich einen Anhaltspunkt über die ungefähre Größe des Schädlings gemessen mit einem handelsüblichen Lineal oder Maßband.

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